Kundeninterview mit Frau Corinne Chappatte

Führenden Anbietern im Convenience-Markt mit Shops u.a. an Bahnhöfen und Tankstellen.

partekk: Frau Corinne Chappatte, vielen Dank, dass Sie sich für das kurze Interview zur Verfügung stellen. Die Migrolino AG gehört mit mehr als 300 Standorten in der Schweiz zu den führenden Anbietern im Convenience-Markt mit Shops an Bahnhöfen, Tankstellen und weiteren, gut frequentierten Orten. Die Migrolino ist ausserdem eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Migros-Genossenschafts-Bundes. Wie ist der Tätigkeitsbereich Ihrer Abteilung? Was genau ist Ihre Aufgabe?

Migrolino: Innerhalb der Migrolino AG kümmert sich unsere Abteilung insbesondere um die Aus- und Weiterbildung aller internen und externen Mitarbeiter. Und meine spezifische Aufgabe besteht darin, eine E-Learning-Plattform für die Migrolino AG zu erstellen und aufzubauen.

partekk: Meinen Sie mit E-Learning-Plattform ein Learning Management System und die E-Learning-Inhalte?

Migrolino: Ja, da sind beide Komponenten dabei. Sowohl das Elements System und dann die darauf liegenden WBTs, die sog. webbased Trainings.

partekk: Welches waren die Ausgangslage und die Zielsetzung bezüglich des Einsatzes einer E-Learning-Lösung?

Migrolino: Die Migrolino betreibt ja ein Franchising- und Masterfranchising-Konzept mit seinen Partnern. Das heisst, wir haben den Anspruch, dass alle unsere Shops den Migrolino-Wiedererkennungswert haben und unsere Kunden beim Betreten sofort erkennen, dass es sich um eine Migrolino-Filiale handelt. Nun sind wir innerhalb der letzten 5 Jahre von einem auf 304 Shops gewachsen und aus zeitlichen und finanziellen Gründen ist es uns nicht möglich, jeden einzelnen Mitarbeiter einer jeden Filiale zu erreichen und zu schulen. Deswegen schulen wir derzeit die Franchisenehmer, die Shopleiter und Stellvertreter. Wir sind dann in der Annahme, dass diese in gutem Wissen und Gewissen ihr Erlerntes an den Mitarbeiter im Shop weitergeben.

Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Ziel der E-Learning-Plattform ist es natürlich nun, auch die Shopmitarbeiter zu erreichen. Lerninhalte und Informationen können somit online vertieft und noch mal angeschaut werden und wir haben natürlich einen transparenten Ausbildungsstand.

partekk: Sie haben sich für die Articulate-Autorensoftware entschieden. Welche Überlegungen haben Sie zu dem Entschluss geführt?

Migrolino: Man muss natürlich dazu sagen, Articulate ist heute schon in der Migro-Genossenschaft eine Software, die gebraucht wird. Somit wurde uns auch nahegelegt, sie zu testen. Wir haben ja relativ viele bestehende PowerPoint-Präsentationen und ich habe herausgefunden, dass man diese mit Articulate am einfachsten in interaktive Learning-Tools umwandeln kann. Und darum haben wir uns auch entschieden, Articulate zu übernehmen.

partekk: Was gefällt Ihnen an Articulate Storyline besonders gut?

Migrolino: Da ich mich ziemlich gut mit Powerpoint auskenne, finde ich die Software selbsterklärend. Es gibt viele Online-Vorlagen, die ich nutzen kann. Ich kann Probleme einfach über Communities oder bei Ihnen im technischen Dienst anbringen und bin somit von Anfang an bei meiner Arbeit relativ selbstständig. Das war mir doch sehr wichtig.

partekk: partekk durfte für Migrolino ein Inhouse Training für Articulate Storyline veranstalten. Was war für Sie das Highlight dieses Kurses?

Migrolino: Das Highlight war, dass wir in recht kurzer Zeit, innerhalb von diesen drei Tagen, fähig waren, eigene E-Learning-Contents zu erstellen. Das haben wir so nicht erwartet. Ich hatte erwartet, dass wir nach der Schulung erst noch ein relativ langes Selbststudium betreiben müssen. Aber dem war gar nicht so. Von daher haben wir direkt nach den drei Tagen begonnen, eigenes Gelerntes umzusetzen.

partekk: Was konnten Sie für sich mitnehmen? Welche Erkenntnisse würden Sie als die wertvollsten erachten?

Migrolino: Bei diesem Konzept, unter dem wir das gemacht haben, war das Wertvollste, dass wir unter uns waren, dass es Inhouse war, dass wir konkret Ideen miteinander und mit unserem Kursleiter besprechen konnten und ein direktes Feedback zur Umsetzung bekommen haben. Somit haben wir weder andere Teilnehmer gestört noch verwirrt. Das würde ich auf jeden Fall wieder so machen, wenn ich wieder ein E-Learning-Projekt anfangen würde und neue Leute schulen müsste.

partekk: Also als Inhouse-Training … So konnten wir direkt und spezifisch auf Ihre Fragen und Inhalte eingehen.

Migrolino: Genau. Wir haben so die Möglichkeit gehabt, mit konkreten Ideen anzukommen und zu fragen, ob das überhaupt umsetzbar ist. Das war natürlich schon praktisch, weil man in einem öffentlichen Kurs ja solche Kleinigkeiten nicht unbedingt direkt im Detail besprechen sollte.

partekk: Können Sie dieses Seminar von partekk weiterempfehlen und wenn ja, weshalb?

Migrolino: Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Bei uns war es so, dass wir als Team relativ neu im Thema E-Learning unterwegs waren und wir uns durch das Inhouse-Training und generell das gemeinsame Training ein Fundament aufgefüllt haben, um künftig E-Learning-Inhalte auch zusammen zu erarbeiten. Man könnte sagen, wir sprechen nun die gleiche Sprache und wissen, was es braucht, um ein WBT und webbased Training zu erstellen.

partekk: Wenn Sie in drei kurzen Worten das Seminar charakterisieren müssten, welche Wörter würden Sie wählen?

Migrolino: Ich würde sagen, es war kundenfokussiert, lösungsorientiert und doch hoch professionell. Wir haben am Ende dieser Schulung ein allgemeingültiges Zertifikat bekommen, was ja auch noch sehr wichtig für uns war.

partekk: Eine unserer Dienstleistungen ist Rapid Assembling. Dabei übernimmt partekk die Gestaltung der Lerninhalte, die Programmierung von Interaktionen und den Zusammenbau der multimedialen Elemente. Was waren Ihre Erfahrungen bisher mit partekk?

Migrolino: Wir haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht, sei es beim Rapid Assembling oder dann beim Support. Ich würde sagen, dass die Kombination für uns einfach genial war: Support und Rapid Assembling, um auch die Details zu verstehen.

partekk: Was würden Sie sagen, zeichnet partekk in der Zusammenarbeit mit Ihnen aus?

Migrolino: partekk ist für uns ein flexibler Partner. Mir gefällt besonders das Out-of-the-Box denken, dass wir persönlich Inhouse bei Migrolino sehr praktizieren und die partekk überhaupt keine Probleme hat, da mitzumachen. Migrolino ist ein sehr dynamisches Unternehmen, eben noch voll im Wachstum, und braucht daher Partner, die auf der gleichen Welle unterwegs sind.

partekk: Würden Sie partekk wieder das Mandat für die Content-Entwicklung geben und wenn ja, weshalb?

Migrolino: Wir als die Migrolino AG werden auf jeden Fall weiter mit Ihrer Firma arbeiten. Wir haben mittlerweile einfach ein sehr großes Vertrauensverhältnis untereinander aufgebaut und die partekk-Mitarbeiter wissen mittlerweile, wie wir ticken, was für uns Sinn macht und wo wir mehr Unterstützung brauchen. Wir werden definitiv weiter mit Ihnen noch Contents entwickeln.

partekk: Vielen Dank, Frau Chappatte, für die positive Beurteilung und das Interview. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.

 

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