Kundeninterview mit Herrn Patrick Rotzler

Weltweit führender Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik.

Endress+Hauser Management AG

Patrick Rotzler Manager Training & Development

partekk/Bajna: Herr Patrick Rotzler, vielen Dank, dass Sie sich für das kurze Interview zur Verfügung stellen. Endress+Hauser ist ein weltweit führender Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die Industrie. Die Unternehmensgruppe umfasst mehr als 100 Gesellschaften in 44 Ländern und beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter. Was genau ist die Tätigkeit der Endress+Hauser Management AG und welche Aufgabe übernimmt Ihre Abteilung?

Endress+Hauser/Rotzler: Danke für die Frage.
Wie Sie bereits schon erwähnt haben, sind wir ja ein dezentral organisiertes Unternehmen. Bei der Endress+Hauser Management AG laufen jedoch die Fäden zusammen, d. h. hier werden die Entscheidungen gefällt, die den Kurs der Endress+Hauser Gruppe bestimmen. Zur Endress+Hauser Management AG gehören aber zum Beispiel auch die Mitglieder des Executive Boards, d.h. die operative Führung der Endress+Hauser Gruppe. Die Abteilung Learning und Development, also da, wo ich mich befinde, ist der Personalabteilung angehängt, also Corporate HR. Und diese beschäftigt sich gruppenweit mit den Themen  rund ums Lernen und der Personalentwicklung unserer Mitarbeiter.

partekk/Bajna: Vielen Dank. Was genau ist Ihre Aufgabe?

Endress+Hauser/Rotzler: Einer meiner Verantwortungsbereiche ist das Thema GlobalOnboarding. Also das Programm  für die Einführung unserer neuen Mitarbeiter in die Firmengruppe. In diesem Zusammenhang befasse ich mich natürlich auch mit den entsprechenden Lerntechnologien und Lernmedien, damit unsere Mitarbeiter auch bedürfnisgerecht – oder heute muss man fast schon sagen generationsgerecht – ausgebildet und im Unternehmen integriert werden können. Das heisst gerade unsere Digital Natives, junge Mitarbeiter im Prinzip, arbeiten nicht nur anders, sondern sie gehen auch anders mit dem Konsum von Wissen um. Das heisst, nebst den immer kürzeren Aufmerksamkeitszeiten, die wir ja bereits im Seminar diskutiert haben, sollte das Lernen heutzutage auch rund um die Uhr und von wo auch immer möglich sein. Und dies natürlich am besten noch über jedes beliebige mobile Endgerät. Diese Themen stellen uns natürlich auch im Bereich E-Learning immer wieder vor Herausforderungen.

partekk/Bajna: Welches war denn die Ausgangslage und die Zielsetzung bzgl. des Einsatzes einer E-Learning-Autoren-Software?

Endress+Hauser/Rotzler: Bisher haben wir alle E-Learning-Module extern produzieren lassen. Das heisst auch etwaige Anpassungen können momentan nur von unserem externen Anbieter umgesetzt werden. Dies führt auf der einen Seite zu qualitativ sehr hochstehenden E-Learning-Modulen natürlich, aber zum anderen nimmt es uns auch die Flexibilität, schnell auf Änderungen zu reagieren. Die rasche Entwicklung und Verbreitung von neuem Wissen aufgrund der Globalisierung und der Dynamik unserer Märkte führt dazu, dass das einmal Gelernte sowie die Informationsgrundlagen schnell veralten. Mit Articulate Storyline verfolgen wir das Ziel, sowohl komplette E-Learning-Module selbst zu produzieren, wie auch bereits produzierte Module selbst anzupassen und regelmäßig auf dem aktuellen Stand zu halten. Wir möchten hier auch flexibler werden. Also zukünftig sollen auserwählte Fachexperten befähigt werden, selbst E-Learning-Module zu entwickeln oder – das kommt noch drauf an, das muss man dann je nach Thema genau anschauen – bestehende Module selbst anzupassen, um hier einfach schneller auf die Bedürfnisse unserer internen Kunden zu reagieren.

partekk/Bajna: Sie haben sich ja für Articulate Storyline entschieden. Welche Überlegungen haben Sie zu diesem Entschluss geführt?

Endress+Hauser/Rotzler: Wie gesagt, möchten wir ja zukünftig unsere auserwählten Fachexperten befähigen, damit zu arbeiten. Also wir waren auf der Suche nach einem Tool, welches intuitiv und einfach zu bedienen ist. Das ist auch nicht unbedingt immer der Fall. Auf der Suche nach einem solchen Tool sind wir mit diesem Kriterium, aber auch noch weiteren Kriterien, natürlich rasch auf gewisse Software-Packages gekommen und schlussendlich hat sich gezeigt, dass Articulate Storyline wohl das bestens geeignete wäre. Auf den ersten Blick sieht es ja auch aus wie Microsoft PowerPoint und das wird die Fachexperten, die Arbeitskollegen, auch bereits mal abholen. Das ist sicherlich ein wichtiger Punkt.

Mit unseren internen Train-the-trainer-Ausbildungen vermitteln wir unseren Fachexperten bereits schon heute die nötigen Grundlagen für die Erstellung von Trainingsunterlagen und die Durchführung von Trainings, d. h. Trainings, die das Wissen auch nachhaltig vermitteln. Und diese Grundlagen sind auch für die Entwicklung von E-Learning-Modulen unabdingbar. Das haben wir ja diskutiert im Seminar. Es ist wirklich auch wichtig, dass man die Prozesse versteht, wie man Trainings richtig aufsetzt, wie man sie richtig erstellt. Ich bin der Meinung, dass die Fachexperten, die wir haben und die dieses Grundlagenwissen bereits besitzen, mit einem zusätzlichen Training bei Ihnen oder anderen externen Anbietern definitiv in der Lage sein werden, E-Learnings selbst zu produzieren mit Articulate Storyline.

partekk/Bajna: Was gefällt Ihnen an Articulate Storyline besonders gut?

Endress+Hauser/Rotzler: Articulate Storyline bietet technisch gesehen genau die Funktionen, die für uns relevant und wichtig sind. Was Articulate Storyline aus meiner Sicht jedoch vom Wettbewerb abhebt, ist die einfache Bedienung. Gerade in der heutigen Zeit, wo man sich im Tagesgeschäft mit verschiedenen Softwaretools rumschlagen darf oder muss, ist dies ausschlaggebend. Unsere Fachexperten, welche die Software zukünftig benutzen sollen, sind keine Programmierer, aber sie sollen auch keine Programmierer werden. Das ist uns wichtig.

partekk/Bajna: Sie haben sich für das partekk-Seminar „Rapid eLearning Designer mit Articulate Storyline“ eingeschrieben. Was war dafür ausschlaggebend?

Endress+Hauser/Rotzler: Auf der Suche nach möglichen Trainingsangeboten für Articulate Storyline bin ich über die Internetsuche automatisch auf partekk gestossen. Die umfangreichen Informationen, die Sie auf Ihrer Website publiziert haben, auch die Lernziele und Trainingsinhalte haben meinen Bedürfnissen entsprochen. Aus diesem Grund habe ich mich angemeldet beim Seminar.

partekk/Bajna: Vielen Dank. Was war für Sie das Highlight dieses Kurses?

Endress+Hauser/Rotzler: Das Highlight des Kurses war nebst dem vielen neuen Gelernten natürlich auch der Erfahrungsaustausch mit den anderen Kursteilnehmern und Ihnen als Trainer. Es ist immer interessant und wichtig zu erfahren, was und wie Unternehmen mit dem Thema E-Learning umgehen, wo die Herausforderungen liegen und wie sie diese meistern. Und daraus lässt sich dann auch ableiten, wo wir als Endress+Hauser in diesem Bereich stehen und wo wir uns noch verbessern können.

partekk/Bajna: Was konnten Sie für sich mitnehmen? Welche Erkenntnisse würden Sie als die wertvollsten erachten?

Endress+Hauser/Rotzler: Wie bei jeder anderen Software auch, muss man zuerst einmal wissen, wo die Grenzen sind. Das heisst in unserem Fall aber eher, welche Resultate man bei uns als nicht-professionelle E-Learning-Entwickler erwarten kann am Schluss. Nur so können wir definieren und abwägen, bei welchen Themen wir professionelle Unterstützung von Externen hinzuziehen sollen oder welche Projekte wir selbst intern umsetzen können.

Das Training hat mir aber auch dabei geholfen, meine eigenen Arbeitsschritte kritisch zu hinterfragen und zu optimieren, um schlussendlich mit Articulate Storyline noch effizienter zu werden.

partekk/Bajna: Vielen Dank. Können Sie dieses Seminar von partekk weiterempfehlen und wenn ja, weshalb?

Endress+Hauser/Rotzler: Definitiv, natürlich! Articulate Storyline ist zwar intuitiv, aber das Training ist wichtig, um die nötigen Fähigkeiten und Tipps zu erhalten, damit man die Software auch optimal einsetzen kann. Wie wir alle wissen: Diverse Wege führen nach Rom. Aber das Seminar hilft einem zu identifizieren, auf welchem Weg man am besten ans Ziel kommt und wir sehen auch, dass nicht immer der schnellste Weg der beste ist. Also die zwei Tage waren interessant und lernreich; das Training wurde auch professionell durchgeführt. Dabei gingen Sie als Trainer auf die Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmer ein, aber gleichzeitig haben Sie auch den versprochenen Programminhalt vermitteln können. Und das war wichtig. Dann kommt noch dazu: Bei einer inhomogenen Gruppe, wie wir waren, war dies definitiv eine Herausforderung, die Sie aber professionell gemeistert haben!

partekk/Bajna: Vielen Dank für das positive Feedback. Das bringt mich nun zur letzten Frage: Wenn Sie in drei kurzen Wörtern das Seminar charakterisieren müssten, welche Wörter würden Sie wählen?

Endress+Hauser/Rotzler: Interaktiv, anwenderfokussiert und kompetent.

partekk/Bajna:  Vielen Dank, Herr Rotzler, für das Kundenstatement. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

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